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Was ist der Unterschied zwischen einem Girokonto und Tagesgeld?

22. März 2010 Redaktion

Es gibt mittlerweile viele verschiedene Konten, auf denen man sein Geld anlegen kann und auch seine täglichen Bankgeschäfte abwickeln kann. Die wichtigsten Konten sind nach wie vor die Girokonten. Hier kann man seine Geldgeschäfte wie Gehaltseingang, Daueraufträge und Überweisungen abwickeln. Sie sind aber nicht geeignet, um Geld anzusparen, da man hier keine, oder nur sehr wenig Zinsen bekommt. Sollte man hingegen zu wenig Geld auf dem Konto haben und seinen Dispositionskredit nutzen, so wird ein hoher Betrag an Zinsen dafür verlangt.

Girokonten sind aber gut geeignet, um beispielsweise davon Barauszahlungen von einem Geldautomaten zu machen, oder Kreditkartenzahlungen davon abbuchen zu lassen. Es ist dann auch mal möglich, mehr Geld abzuheben, als sich eigentlich auf dem Konto befindet. Das nennt sich Dispositionskredit und gibt eine gewisse Sicherheit. Diesen Dispositionskredit legt die Bank, abhängig von Einkommen oder der Kreditwürdigkeit, fest.

Sollte man einen Schufa- Eintrag haben, bekommt man meist nur ein sogenanntes Guthabenkonto. Hier kann man nur Geld abheben, Überweisungen tätigen oder Daueraufträge abbuchen lassen, wenn das Konto auch genug Deckung aufweist. Bei zu geringem Guthaben wird die Überweisung, oder auch der Dauerauftrag abgelehnt und es wird kein Geld an Automaten ausbezahlt. Diese Art von Konto ist auch bei Jugendlichen zu empfehlen, die den Umgang mit Geld erst noch erlernen müssen.

Girokonten sind also nur für die täglichen Geldgeschäfte zu empfehlen.

Im Zinsvergleich ist das Tagesgeld natürlich viel weiter oben angesiedelt. Meist sind Tagesgeldkonten über das Internet zu steuern und mit einem Girokonto gekoppelt. Das Umschichten von Girokonten auf das Tagesgeld, oder umgekehrt ist dann ganz einfach vom heimischen PC aus zu bewerkstelligen. Der Unterschied zwischen Girokonten und Tagesgeld ist zunächst natürlich ersichtlich, wenn man einen Tagesgeld Zinsvergleich anstellt. Desweiteren ist es beim Tagesgeld aber leider nicht möglich, Überweisungen auszuführen, oder Daueraufträge ausführen zu lassen. Auch Abhebungen von Bargeld bei einem Geldautomaten sind vom Tagesgeld nicht möglich. Man muss zuerst von der Bank, oder über das Internet Geld vom Tagesgeld auf das Girokonto buchen lassen. Das geht blitzschnell, wenn man beide Konten bei derselben Bank hat. Falls man allerdings sein Girokonto auf einer anderen Bank hat, als das Tagesgeldkonto, so kann dies durchaus auch ein bis zwei Werktage dauern. Das ist kein Problem, wenn man das planen kann. Für Spontankäufe ist dies aber eher unpraktisch.

Der Hauptgrund, warum sich das Tagesgeld immer größerer Beliebtheit erfreut, ist die schnelle Zugriffsmöglichkeit und im Zinsvergleich die höhere Ausbeute. Eine Kombination aus Tagesgeld und Girokonten bringt einem also höhere Zinsen und eine gute Verfügbarkeit des angesparten Geldes.

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