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Voll-Finanzierung des Studiums in drei Schritten

5. Januar 2010 Redakteur

Die „Neue Initiative Bildungsförderung“ stellt zu Beginn des Jahres ein neues Förderprogramm vor, das es ermöglichen soll, ein Studium voll zu finanzieren. Zudem beruft sie sich auf den Rechtsanspruch auf das Recht zur Bildung und deren Absicherung zur Finanzierung.
Dabei stellt die Initiative mit Gründungssitz in Bielefeld ein dreistufiges Programm zur Förderung des Studiums vor, das auf der Umwandlung des staatlich geförderten Kindergeldes in Bildungsgeld basiert. Desweiteren fordert die Neue Initiative Bildungsförderung eine Veränderung des BAföG Satzes und eine zielgerichtete Förderung aller Studenten aus einem Bildungsfond, der neben der erbrachten Leistungen des Studierenden ebenso sein soziales Engagement fördern solle.
Die Abschaffung des Kindergeldes ab dem 18. Lebensjahr und die Umwandlung dieser Zahlungen als Bildungsgeld, die direkt an den Studenten, Auszubildenden oder Praktikanten gingen, sorgen laut Aussage des Initiative für eine verbesserte Lebensqualität und Loslösung aus dem Elternhaus des Heranwachsenden. Zusätzlich sieht das Programm eine Förderung für jeden Studenten von bis zu 700 Euro vor und ermöglicht Studierenden einen erleichterten Zugang zu zinslosen Studienkrediten.
Basis des vorgeschlagenen Förderprogramms sei der Bezug zur Leistungsorientierung des Studierenden und eine finanzielle Belohnung. Nach diesem Prinzip solle durch Mini-Stipendien die individuelle Leistung des Einzelnen besser bewertet und belohnt werden können.
Ob sich diese Form der Studienfinanzierung allerdings durchsetzen wird, ist mehr als fraglich, da die Vorstellungen der Neuen Initiative Bildungsförderung mit denen der derzeitigen Bundesregierung nicht konform gehen.

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